Fliegen mit Baby – wer traut sich?

Fliegen ist für viele sicherlich die Königsdisziplin des Reisens – vor allem mit Baby oder Kleinkind. Ab wann Flugreisen mit Baby empfehlenswert sind, kann man pauschal nicht sagen. Viele sagen ja, je kleiner das Baby, desto stressfreier. Wir sind bereits zwei mal mit unserem Sohn in den Urlaub geflogen. Beim ersten Mal war er 8 Monate alt, beim zweiten Mal knapp 20 Monate. Vorweg: Beide Male ist alles gut gelaufen.
In diesem Artikel erhaltet Ihr von uns Tipps für Flugreisen mit Baby. Wir möchten Euch die Angst nehmen und zeigen Euch, wie eine Flugreise mit Baby kinderleicht werden kann.

Flugreisen mit Baby – wohin soll’s gehen?

Wenn man selber nicht so gerne fliegt (ist bei mir der Fall), dann weiß man im Vorfeld natürlich nicht, ob man beim ersten Flug mit seinem Baby die nötige Ruhe und Gelassenheit aufbringen kann, damit es das Baby auch maximal gut hat in der Luft. Klar, es gibt ja auch noch den Papa, der hätte übernehmen können für den Fall, dass ich mich mehr mit Absturzszenarien und dem Festkrallen in den Sitzlehnen beschäftigt hätte, statt mich um meinen Sohn zu kümmern. Aber machen wir uns nichts vor: In der Regel ist die Mama in den ersten Lebensmonaten absolute Bezugsperson Nr. 1. Und in Sondersituationen wie dem Fliegen will man dem Baby dann doch erst recht den nötigen Sicherheitsanker bieten können – eine entspannte und fokussierte Mama. Ich glaube nicht, dass man sein Kind beispielsweise stressfrei stillt, wenn man bei jedem Wackler der Maschine zusammenzuckt. Also überlegt Euch gut Euer erstes Urlaubsziel.
Als ich damals schwanger war, stand für uns aber schon fest, dass wir mit dem Kleinen während der gemeinsamen Elternzeit in den Urlaub fliegen wollen. Aber was kann man dem Kleinen – und uns als Neu-Eltern – zumuten? Wir wollten gerne ans Meer. Mit Sonnengarantie. Also fiel unsere Wahl auf Rhodos. Das sind für uns 3,5 Stunden Flugzeit – und die erschienen uns machbar: 30 Minuten für den Startvorgang. Dann gut zwei Stunden in der Luft mit Service und Entertainmentprogramm an Bord. Und dann noch eine Stunde, die knapp für das Landen verbucht werden kann. Zack, ist man wieder am Boden. Seid Ihr schon oft Langstrecke geflogen und habt so überhaupt keine Probleme mit dem Fliegen, dann könnt Ihr Euch als Neumama sicherlich auch an Fernziele heranwagen. Oberstes Gebot: Bleibt entspannt!

Vor dem Flug

Reiseziel auswählen

Wir haben darauf geachtet, dass unser erster Flug zu dritt nicht über vier Stunden geht. Denn man muss ja zusätzlich zur reinen Flugzeit auch noch berücksichtigen, dass man einen Transfer zum Flughafen hat, einen Aufenthalt am Flughafen (Kofferaufgabe, Sicherheitscheck, Wartezeit am Gate) sowie Aufenthalt im Flieger selber (wenn man erst mal sitzt und auf den Start wartet). Alles in allem kann man also zur reinen Flugzeug sicherlich noch einmal 2-3 Stunden hinzurechnen (je nach Entfernung zum Flughafen). Und nach der Landung geht’s ja weiter: Warten im Flieger, Warten an der Gepäckausgabe und dann Transfer zum Hotel. Hier ein wichtiger Tipp: Checkt außerdem, wie weit Euer Hotel vom Flughafen entfernt ist. Mögen Eure Kinder Autofahrten? Wenn ja, dann ist es nach dem Flug eventuell eine willkommene Abwechslung, wenn der Transfer eine Stunde oder länger dauert.

Abflugzeiten planen

Wenn das Baby noch sehr jung ist, dann gibt es vermutlich nicht die perfekte Abflugzeit. Denn es schläft mehrmals am Tag und es ist ihm egal, wann es dabei auf dem Schoß der Mama im Flieger kuschelt oder dabei im Bettchen liegen kann. Dennoch kennt Ihr Euer Kind am besten und wisst vielleicht instinktiv, welche Zeit am Tag nicht unbedingt mit der meisten Action belegt sein sollte – sprich mit dem Transfer zum Flughafen und dem „Gerenne“ zum Gate etc. Bei Buchung der Flüge achtet also direkt auf die Zeiten. Solltet Ihr ein tolles Pauschal-Angebot gefunden haben, bei dem aber die Flugzeiten so gar nicht passen, dann könnt Ihr vielleicht dennoch etwas daran drehen. Wir buchen beispielsweise unsere Pauschalreisen über check24.de*- und dort konnten wir bisher immer noch einmal vor der finalen Buchung über den Telefonservice die Flugzeiten ändern. Die Mitarbeiter suchen einem passendere Flüge auf Wunsch heraus. Nicht zwingend bedeutet dies, dass der Preis des Angebots dann auch steigt. Also zieht ein Nachfragen unbedingt in Erwägung.

Ausweisdokumente

Auch wenn es verrückt klingt, aber für Reisen ins Ausland benötigt Euer kleiner Schatz einen eigenen Reisepass. Dieser kostet nicht die Welt und man kann ihn in der Regel direkt nach Beantragung beim Bürgeramt mitnehmen. Alles, was Ihr dazu benötigt, ist ein (aktuelles) Passbild Eures Babys. Achtet bei Abreise unbedingt darauf, ob das Bild noch aktuell ist oder ob sich Euer Kind stark verändert hat. Gegebenenfalls solltet Ihr dann das Bild besser erneuern lassen.

Gepäck clever planen

Achtet nach Buchung der Flüge genau darauf, wie viel Kilogramm Gepäck Ihr mitnehmen dürft pro Person – sowohl für den Hin- als auch für den Rückflug. Dies kann nämlich schon mal unterschiedlich sein, wenn Ihr für beide Flüge verschiedene Airlines habt. In der Regel darf Euer Baby genau so viele Kilos mit an Bord bzw. in den Frachtraum nehmen wie Ihr. Bei unserem ersten Flug war es so, so dass wir insgesamt drei mal 20kg an Koffergepäck aufgeben und zusätzlich drei mal 6kg Handgepäck mit in die Flugkabine nehmen durften. Benötigt Euer Baby 20kg? Ich sage ja! Zwar nicht für Klamotten, dafür aber für alles andere wie Feuchttücher, Reiseapotheke, Sonnencreme, Schwimmhilfe, Windeln, Schwimmwindeln, Spielzeug, Lätzchen, Fläschchen, Pulvermilch, Gläschen, Snacks wie Quetschies, …. Ihr seht, da kommt eine Menge zusammen (eine ausführliche Packliste für eine Flugreise mit Baby habe ich Euch erstellt, findet Ihr HIER). Wir haben unser gesamtes Gepäck derart geplant, dass wir das Gewicht auf alle drei großen Koffer verteilt haben. Sinnvoll ist es, ein Handgepäckstück für Schwereres wie beispielsweise Schuhe zu verwenden. Die nehmen nämlich im großen Koffer nicht nur Platz weg, sondern reißen auch schnell das Gesamtgewicht nach oben.

Cleveres Gepäck verwenden

Nicht nur das Verteilen des Gepäcks ist wichtig – auch die Koffer und Taschen an sich sollten clever sein. Wir haben uns vor dem Urlaub extra noch ein Kofferset gekauft, das 360° Rollen hat. Diese Koffer lassen sich unheimlich leicht von A nach B schieben und helfen dabei, nicht komplett durchzudrehen, wenn man buchstäblich mit Sack und Pack – UND Baby – durch den Flughafen gondelt. Die Griffe der Koffer sind gleich hoch auszufahren, so dass man easy zwei Koffer gegeneinander stellen und gleichzeitig schieben kann. Kinderleicht, ich schwör’s Euch! Wir haben dieses Kofferset* gewählt und sind bisher absolut zufrieden damit – sowohl mit dem gebotenen Platz für das Gepäck als auch mit der Stabilität und Handlichkeit. Wir hatten bereits einen großen 360° Koffer, so dass die Verteilung folgendermaßen aussah: Zwei große Koffer und der Mittlere aus dem Set wurden mit je 20kg vollgepackt und aufgegeben. Der Kleine aus dem 3er-Set ging mit an Bord und beinhaltete in der Hauptsache Schuhe. Weiterhin nutzten wir noch einen Wickelrucksack, in dem alle überlebenswichtigen Dinge untergebracht wurden, wie Reiseunterlagen und Portemonnaie sowie Utensilien für unseren Sohn (Windeltasche, Wechselklamotten, Wasserflasche, Snacks, Spielzeug, Spucktuch, Jäckchen, Nasentropfen für alle Fälle (falls er Ohrenschmerzen bekommt – mehr dazu später)) und so weiter. Außerdem kam noch ein Weekender mit größeren Dingen mit: Stilkissen, Babytrage, unsere Jacken, Bücher und und und. Wir nutzen noch immer diesen Wickelrucksack*  sowie diesen Weekender von Jubelist*. Der Weekender ist bei uns außerdem zu vielen anderen Gelegneheiten wie Übernachtung bei Omi und Opi sowie dem Babyschwimmen im Einsatz.

Frau mit Gepäck im Flughafen
Unser ganzes Gepäck – lediglich der Wickelrucksack ist nicht sichtbar, hängt aber am Buggy

Online Check-in und Platzreservierung

Dass Ihr Euch in der Regel 24 Stunden vor Flug bereits online einchecken könnt, das wisst Ihr ja sicherlich schon. Nutzt das auch unbedingt, damit Ihr Euch ein wenig Wartezeit bei der Gepäckaufgabe spart sowie gute Plätze im Flieger sichert. Aber: Viele Fluglinien bieten mittlerweile schon Wochen vor dem Abflug den Passagieren die Möglichkeit, sich – kostenpflichtig – die Plätze im Flieger zu reservieren. Das ist auch der Grund, wieso 24 Stunden vor Abflug schon so viele Plätze im Flieger belegt sind. Hat mich immer wütend gemacht, war ich doch exakt 24 Stunden vorher eingeloggt für den CheckIn. Wir haben dieses Angebot bei unserem ersten gemeinsamen Flug als Familie nicht wahrgenommen und mussten somit nehmen, was blieb – zwei Plätze irgendwo in der Mitte des Fliegers, immerhin nebeneinander. Beim zweiten Flug mit Baby jedoch haben wir uns Plätze mit etwas mehr Beinfreiheit im Vorfeld reserviert. Das macht absolut Sinn, wenn Euer Baby für den gesamten Flug auf Eurem Schoß sitzt und keinen eigenen Sitz hat.

Ein eigener Platz für’s Baby im Flieger

Euer Baby (bis 2 Jahre) benötigt nicht zwingend einen eigenen Platz im Flieger und reist somit auf Eurem Schoß – es sei denn, Ihr bucht im Vorfeld einen eigenen (kostenpflichtigen) Platz für Euer Kind. Dann benötigt Ihr aber auch einen geeigneten Kindersitz – in der Regel reicht da die Babyschale, die ja jeder von Euch besitzen sollte. Wir haben uns bisher immer gegen einen eigenen Platz für unser Kind entschieden. Allerdings ziemlich gedankenlos, muss ich im Nachhinein zugeben. Denn als einzige Sicherung für das Baby auf dem Schoß der Mutter oder des Vaters dient ein sogenannter Loop Belt, der durch den Gurt der Mutter oder des Vaters gezogen wird. Das Baby reist aber somit am gefährlichsten. Denn bei einem starken Ruck nach vorne (bei starken Turbulenzen oder einer Notlandung) besteht durchaus die Gefahr, dass das Baby durch den sogenannten Klappmessereffekt von der Mutter oder vom Vater erdrückt wird. Der Loop Belt dient also weniger der Sicherung des Kindes als der Verhinderung von umherfliegenden Babys. Klingt makaber – ist aber so. Dennoch war für uns das Reisen auf meinem Schoß sicherlich die bequemste Variante für alle Beteiligten. So konnte ich in Ruhe bei Start und Landung stillen, unser Kind konnte kuschelig schlafen und musste nicht die ganze Zeit in der mehr oder weniger verhassten Babyschale verbringen. Fliegen ist ja auch immer noch die sicherste Reisemethode. Vielleicht haben wir uns auch deswegen – trotz meiner latenten Flugangst – im Vorfeld wenig Gedanken gemacht.

Baby auf Sitzplatz in Flugzeug
Na gut, SO ist unser Sohn natürlich nicht geflogen 😉 Aber sein Loop-Belt hat ihm gut geschmeckt!

Buggy oder Kinderwagen – was eignet sich am besten?

Für eine Flugreise können wir ganz klar einen Buggy empfehlen. Denn die allermeisten Modelle könnt Ihr mit bis ans Flugzeug nehmen und müsst ihn nicht mit den Koffern zusammen aufgeben (Voraussetzung: Er sollte zusammenklappbar sein und nur aus einem Teil bestehen. Lasst Euch im Zweifel im Fachgeschäft noch einmal dazu beraten). Außerdem ist am Flughafen ein kleiner, wendiger Buggy allemal besser geeignet, um im Trubel nicht zu klobig voranzukommen. Wir haben diesen Buggy von Joie* und sind nach wie vor begeistert:  Er ist wendig und relativ leicht, lässt sich schnell zusammenklappen, ist aber trotzdem bis zu 22,5kg belastbar. Die Liegefunktion ist außerdem super für die ganz Kleinen und ermöglicht auch einen erholsamen Schlaf.

Am Abflugtag

Zeit einplanen

Auch wenn alles perfekt läuft und eigentlich alles glatt gehen sollte – plant dennoch ein wenig mehr Zeit ein. Es kommt nämlich manchmal anders als gedacht. Vielleicht macht Euer Spross kurz vor Abfahrt zum Flughafen noch einmal ein riesiges Geschäft – inklusive Austritt aus der Windel und Eintritt in die schicken Reiseklamotten… oder aber, Euch hält etwas ganz anderes auf: Uns wurde beispielsweise eine harmlose Besorgung am Flughafen fast zum Verhängnis, weil wir so dermaßen in Zeitnot gerieten. Wir standen ungewollt zwei mal in der Passkontrolle und haben gefühlt mehrere Kilometer Fußweg benötigt, um endlich ans Gate zu kommen. Und das alles dann mit einem quengelnden Baby! Mit ein wenig mehr zeitlichem Puffer hätte das alles sicherlich anders ausgesehen. Aber so begann unser erster Urlaub zu dritt mit einer ordentlichen Portion Adrenalin – und das, obwohl wir noch gar nicht im Flieger saßen 😉

Flüssigkeiten im Handgepäck sind ein No-Go? STIMMT NICHT!

Denn reist Ihr mit Baby, so dürft Ihr durchaus notwendige Flüssigkeiten wie Babymilch, Wasser, Babynahrung oder auch flüssige Medizin mit an Bord nehmen. Also macht Euch keine Sorgen um diese Regel. Wir haben auf unserem zweiten Flug neben einer Wasserflasche sogar ein ganzen Liter Milch im Tetrapack durch die Sicherheitskontrolle bekommen. Wichtig ist nur, dass Ihr alle Sonderprodukte für’s Baby beim Sicherheitscheck zeigt und den Sicherheitsbeamten erklärt. Dann dürfte nichts schief gehen.

Baby vor Flugzeug
Klein C auch ganz aufgeregt. So große Flugzeuge!

Im Flieger

Stillkissen

Auf unsere erste Flugreise habe ich ein kleines Stillkissen* mitgenommen, und zwar habe ich es an unseren Weekender gebunden, so dass ich es mit an Bord nehmen konnte. Dieses diente mir nicht nur zum Stillen, sondern auch als bequeme Kuschelunterlage für unseren Sohn. So hat er wunderbar auf meinem Schoß schlafen können – und ich hatte tatsächlich meine Hände frei. Und als er wach war, saß er auch um Längen bequemer auf meinem oder Sebastians Schoß dank des Stillkissens.

Ohrenschmerzen vermeiden – das A und O

Ohrenschmerzen kann man vermeiden, wenn man bei Start und Landung das Baby dazu ermuntert, kontinuierlich zu schlucken, so dass ein Druckausgleich erreicht wird. Und wie macht man das? Richtig, durchs Stillen respektive Fläschchen geben. Hier ist Timing gefragt. Seht also zu, dass Ihr Euer Baby NICHT kurz vor dem Einsteigen in den Flieger noch füttert. Bestenfalls sollte es gut Appetit haben, so dass es kurz vor dem Start bereitwillig stillt beziehungsweise sich über die Flasche freut. Unser Sohn ist so, noch bevor wir in der Luft waren, dank des Stillens halb weggedöst und hat den Startvorgang sowie die ersten 60 Minuten des Flugs komplett verpennt. Sollten dennoch Probleme bei Start und Landung auftreten oder aber Euer Baby ist bei der Abreise erkältet, so gebt ihm / ihr vorsichtshalber abschwellende Nasentropfen, um den Kanal zum Gehör frei zu halten bei Start und Landung. Das mindert ebenfalls den Druck. Natürlich dürfen es nur Nasentropfen sein, die auch für Säuglinge geeignet sind (Wir haben immer diese Nasentropfen verwendet, welche wohl auch die einzigen auf dem Markt für Säuglinge sind mit einem chemischen Inhaltsstoff (Xylometazolinhydrochlorid), und somit recht wirksam sind). Sobald die Crew die Landung ankündigt, solltet Ihr wieder mit dem Stillen beginnen / das Fläschchen geben, um Ohrenschmerzen vorzubeugen.

Beschäftigung während des Flugs

Diese fällt sicherlich sehr individuell aus. Unser Sohn ist schon immer sehr interessiert an Menschen und nahm daher aufmerksam wahr, was so alles passierte: Bordservice, umherlaufende Passagiere, das Bordmagazin. Die meiste Zeit reichte ihm das als Unterhaltung und er blieb gut gelaunt. Natürlich hatten wir seine Lieblingsspielzeuge und auch ein kleines Buch griffbereit, alles kam aber kaum zum Einsatz. Bei unserem zweiten Flug mit unserem Spross ein Jahr später sah das Unterhaltungsprogramm schon anders aus, da er bereits 20 Monate alt war. Ein paar Tipps zum Fliegen mit Kleinkind werde ich Euch aber demnächst auch noch in einem neuen Blogbeitrag bereitstellen.

Baby im Flugzeug guckt aus Fenster
Der süßeste Passagier an Bord!

Gelandet – unbedingt dran denken!

Ihr habt vor dem Flug Euren Buggy direkt am Flieger abgegeben, Ihr erinnert Euch? Und in der Regel bekommt Ihr ihn auch genau DA zurück – zumindest in Eurem Urlaubsort. Wir Deppen sind nämlich nach unserem ersten Flug gut gelaunt in den Bus zum Flughafengebäude gestiegen, die Türen schlossen sich, und dann sahen wir ihn: Unseren Buggy. Ganz allein. Unter dem Flugzeug liegend. Auf unsere Abholung wartend. Und der Bus fuhr los. Erneut brach Stress aus, denn angekommen am Flughafen mussten wir den griechischen Flughafenmitarbeitern erklären, dass unser Buggy noch am Flieger liegt. Zum Glück hat alles geklappt und wir bekamen ihn dann über das Kofferband zurück. Aber Ihr könnt nun dieses kleine Missgeschick direkt vermeiden. Einfach daran denken und gegebenenfalls das Airline-Personal nach Landung fragen, wo genau Ihr Euren Buggy zurück bekommt.

Mann mit Koffer vor Bus
Wenige Augenblicke später sahen wir aus dem Bus heraus unseren Buggy unter dem Flugzeug liegen, immer kleiner werdend und wir unaufhaltsam Richtung Flughafengebäude!

Flugreise mit Baby Packliste

Viele von Euch empfinden eine Packliste sicherlich als sehr hilfreich. In meinem Blogartikel „Flugreisen mit Baby Packliste“ werdet Ihr fündig. Einfach HIER klicken, und schon gelangt Ihr zur heißbegehrten, ausführlichen Packliste.

So, das waren sie, unsere gesammelten heißen Tipps für einen stressfreien Flug mit Baby. Traut Euch! Und berichtet uns gerne von Euren Erfahrungen. Welche unserer Tipps haben Euch besonders gut gefallen? Welche Geheimtricks für Flugreisen kennt Ihr noch, die jeder mit Baby wissen sollte? Wir freuen uns auf Eure Kommentare.

Macht’s richtig und bis bald,
Eure Judith

Titelbild: Photo by Octav Cado on Unsplash

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